Die bestimmung fours geschichte pdf


 

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Author:JUNE BITTMAN
Language:English, Spanish, Hindi
Country:Andorra
Genre:Personal Growth
Pages:522
Published (Last):28.06.2016
ISBN:411-6-77382-526-2
Distribution:Free* [*Sign up for free]
Uploaded by: CLEMENCIA

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Kapitel In unserem Haus gibt es nur einen einzigen Spiegel. Er befindet sich hinter einer Schiebetr im Flur des oberen Stockwerks. Meine Fraktion gestattet es mir, jeweils am zweiten Tag eines jeden dritten Monats davorzustehen, immer dann, wenn meine Mutter mir die Haare schneidet. Ich sitze auf dem Stuhl, meine Mutter steht mit der Schere hinter mir, meine Haare fallen als matter blonder Kreis um mich herum auf den Boden. Ich bemerke, wie ruhig und konzentriert sie ist. Meine Mutter beherrscht die Kunst, sich selbst zu verleugnen.

Sie sind aus grauem Zement und haben nur wenige Fenster. Meine hat ein graues Armband und der Uhrendeckel ist aus Glas. Kapitel Ein Blick auf die Uhr sagt mir. Wenn wir wenig haben und wenig wollen. Es ist ja nicht so.

Manchen mag das trist vorkommen. Gier und Neid zu bewahren. In der Schule versuchen wir. Sarkasmus richtet sich immer gegen andere. Wenn ich mich richtig anstrenge. Vermutlich ist es also wirklich besser. Es dauert nicht lange.

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Aber Caleb sieht mich aus zusammengekniffenen Augen an. Ist alles in Ordnung mit dir? Bei Susan und Robert scheine ich damit Erfolg zu haben. Achselzuckend sage ich: Seit gut einem Jahr flirten. Robert zieht die Augenbrauen hoch und sieht mich. Es ist mir eigentlich egal. Caleb blickt Susan gedankenverloren hinterher. Susan heiratet. In diesem Moment sehe ich ihn vor mir. Nur ich werde dann vielleicht nicht da sein. Caleb sieht mich an. Fragend zieht er seine dunklen.

Wenn er die Stirn so in Falten legt. Und das bei etwas so Bedeutsamem? Und du darfst mich nicht danach fragen.

Der Test. Caleb sieht mich forschend an. Ich hole tief Luft. Es klingt. Deshalb bin ich jetzt an der Reihe. Als meine Eltern nach Hause kommen. Er hilft bei allem. Wortlos machen Caleb und ich uns an die Arbeit. Ich bin kein Candor.

Die meiste Zeit verbringt sie jedoch damit. Unterkunft und Arbeit verschaffen sollen. Ob und was ich glauben soll. Wir setzen uns. Mein Vater reicht meiner Mutter und meinem Bruder die Hand. Bei Tisch reichen wir das Essen immer dem weiter. Sie haben uns gelehrt. Meine Eltern lieben sich. Ich starre auf meinen Teller.

Ich habe kein Recht. Die Stadt wird von einem Rat regiert. Zu Themen. Die Ratsvorsteher werden aufgrund ihres unbescholtenen Charakters. Meiner Ansicht nach funktioniert dieses System nur deshalb so gut.

Ich schaue auf.

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Jeanine Matthews ist in den Versammlungen die einzige Vertreterin der Ken. Und nach dem Essen. Seine Augen werden schmal. Tobias war sein einziges Kind. Ich mag es nicht. Marcus war niedergeschmettert. Besonders dann nicht. Er hat nur selten an Gemeinschaftsveranstaltungen teilgenommen. Ich bin diesem Tobias nie begegnet. Verlegen starre ich auf meine Erbsen. Es klingt wie ein Vorschlag. Statt uns im Familienzimmer zu versammeln. Immerhin bin ich die Tochter meines Vaters.

Sie lassen sich dabei nicht einmal von Caleb helfen. Wir sollten dankbar sein. Ich habe noch nie erlebt. Bevor jeder in sein eigenes Schlafzimmer geht.

Jedes Mal. Caleb und ich steigen die Treppe hinauf. Aber der Gedanke. Morgen werden beide Eigenschaften — Selbstlosigkeit und Mut — gegeneinander antreten. Kapitel Der Bus. Ich werde niemals rauchen — rauchen ist eitel —. Durch die Wolken dringt eine fahle Sonne wie das Ende einer angebrannten Zigarette. Ich muss den Kopf in den Nacken legen. Bald sind wir von einem Heer grau gekleideter Menschen umringt.

Ich steige hinter meinen Eltern aus dem Bus. Ich fasse Calebs Arm. Wir folgen ihm ohne Widerspruch und geben den anderen aus unserer Fraktion damit ein Beispiel. Die beiden Lichter auf seinem Dach sehe ich sogar vom Fenster meines Schlafzimmers. Ich will auf ihn warten. Im zwanzigsten Stockwerk angekommen.

Aber dann werden meine Beine schwer. Ich passe mich dem Tempo der anderen an. Ich stehe zwischen Caleb und Danielle Pohler. Nach unseren Nachnamen geordnet. Unsere heutige Entscheidung macht uns zu Initianten. Noch sind wir keine offiziellen Mitglieder einer Fraktion. Der Raum ist in konzentrische Kreise aufgeteilt. In jeder befindet sich eine Substanz.

Nicht alle Mitglieder einer Fraktion nehmen an der Zeremonie teil. In diesem Jahr sind es die Altruan. Caleb ist also vor mir dran. Mein Blut. Meine Mutter umarmt mich. Er hat nicht die Spur eines Zweifels.

Damit werde ich mir in die Hand schneiden und mein Blut in die Schale der Fraktion tropfen lassen. Er wird mir ein Messer geben. Wenn Marcus meinen Namen aufruft. Sie ahnt. Ehe sie mich freigibt. Genau wie damals braucht jetzt jeder von uns die Kraft des anderen.

Willkommen zu dem Ereignis. Marcus steht auf einem Podium. Sie erkannten. Sie stehen an der Schwelle zum Erwachsensein. Deshalb teilten sie sich in Fraktionen auf. Woran glaube ich? Aber es ist mir nie in den Sinn gekommen. Sie kleiden sich leger in Rot oder Gelb. Sechzehn Jahre lang habe ich es versucht. Meine Beine werden weich. Sie geben einander viel mehr. Dank der Ken haben wir kluge Lehrer und Forscher. Die Fraktion gibt unserem Leben einen Sinn und eine Richtung. Zuerst die Fraktion.

Das Schweigen. Fraktion vor Blut. Kann das wirklich gut und richtig sein? Marcus liest die ersten Namen vor. Ich sehe. Wie soll ich da wissen. Als er in der Mitte steht.

Er streckt die Arme vor. Ich kenne die meisten. Marcus reicht ihm das Messer. James holt tief Luft — ich sehe. James Tucker von den Ferox ist der Erste. Er wird rot und beeilt sich weiterzugehen. Der erste Wechsel. Sein Fehlen wird durch ihre Flure geistern. Er ist der Erste. Sein Blut tropft auf das Glas. Doch die Zeit wird vergehen. Er atmet ein. Er atmet aus. Dann steht er da. Geschickt schneidet er sich in die Hand. Gestern noch hat er mir gesagt. Ich kann keinen klaren Gedanken fassen.

Ausgerechnet mein Bruder. Wieso habe ich nicht gemerkt. Mein Bruder. Die sonst so gelassenen. Auf halbem Weg zu den Schalen bin ich sicher. Ich sehe alles klar vor mir. Dann ruft er laut: Das Klingeln. Er erwidert meinen Blick und nickt fast unmerklich.

Caleb hat mir keinen anderen Ausweg gelassen. Meine Schritte stocken. Es sticht. Ich muss. Das Feuer der Ferox und die Steine der Altruan stehen beide rechts von mir.

Ich blicke ihm in die Augen — sie sind tiefblau. Er nickt und ich wende mich den Schalen zu. Marcus reicht mir ein Messer. Ich werde das Kind sein. Ich bin nicht selbstlos. Mein Blut tropft auf den Teppich zwischen den beiden Schalen. Ich bin mutig. Die Ferox machen den Anfang. Kapitel Mit gesenktem Blick stelle ich mich hinter die Ferox-Initianten.

Die Leute hinter mir schieben mich weiter. Vermutlich bleiben meine Eltern. Aber ich muss meine Eltern unbedingt noch einmal sehen. Verstohlen betrachte ich den Jungen rechts von mir. Ich verdrehe den Kopf.

Ich habe mir den Kopf zerbrochen. Ich dachte immer. Im Erdgeschoss angekommen. Erstmals frage ich mich. Ich bin schon seit ewigen Zeiten nicht mehr irgendwohin gerannt.

Ich laufe den Ferox hinterher. Meine Lungen stechen. Wie gut. Beim Laufen wird mein Kopf etwas klarer. Die Wartenden stellen sich in einer langen Reihe. Die Altruan lehnen alles ab. Mit ein paar anderen laufe ich los. Nach Luft schnappend. Ein schmaler. Er ist jetzt fraktionslos. Der arme Teufel hat den ersten Aufnahmetest der Ferox nicht bestanden. Ich nicke. Ich hoffe. Der Zug wird schneller. Also setz dich lieber. Ich lasse mich auf den Boden fallen. Christina zieht eine Augenbraue hoch.

Wer wird es an seiner Stelle tun — meine Mutter oder mein Vater? Und wenn sie sein Zimmer. Christina lacht. Er hat einen erstklassigen Schauspieler abgegeben. Wenigstens wussten alle. Wenn ja. Ich habe meine Familie zwar ebenfalls verlassen. Mit geschlossenen Augen stelle ich mir meine Mutter und meinen Vater vor.

Bei dem Gedanken daran wird mir schlecht. Hat er schon immer gewusst. Gut eine halbe Stunde lang kauere ich jetzt schon gegen die Waggonwand gelehnt auf dem Boden. Mein Nacken ist ganz steif. Ich setze mich auf.

Ist das ein letzter Rest von Selbstlosigkeit. In den letzten Minuten ist der Zug langsamer geworden. Die Ferox in den Waggons vor uns springen aus dem Zug. Allein bei der Vorstellung. Ich bin lieber fraktionslos als tot! Nur Mut. Er klingt panisch. Ihre braunen Augen sind weit aufgerissen.

Einen Augenblick lang werden wir. Sie gibt mir ihre Hand. Der Aufprall ist so hart. Ich wische mir die Steinchen aus dem Gesicht. Sie lacht. Christina passt gut zu den Ferox. Alle Neulinge haben es mit unterschiedlichem Erfolg bis aufs Dach geschafft. Ich lasse Christinas Hand los. Suchend blicke ich mich um. Nicht alle haben es geschafft.

Unten auf dem Gehweg liegt jemand. Mein Magen krampft sich zusammen. Nicht einmal die Ferox sind dagegen gefeit. Dabei bin ich nicht mal sicher. Ich wende mich ab. So ist es hier eben. Menschen sterben und wir nehmen neue Gefahren auf uns. Je eher ich mir das zu eigen mache. Peter zeigt feixend auf mich. Mit zusammengepressten Lippen entferne ich mich von Rita und der Dachkante. Unsere Neulinge haben das Vorrecht. Wenn ihr euch nicht traut runterzuspringen. Ihr Mund steht sperrangelweit offen.

Ich schaue mich unter den Neulingen um.

Ich trete an den Dachvorsprung. Die Ferox bilden eine breite Gasse. Ich habe meinen Stolz. Ich blicke zu Peter. Einige widmen sich ihren kleineren Verletzungen oder wischen sich den Sand aus den Kleidern. Keiner ist scharf darauf.

Ich gehe bis zum Rand und blicke nach unten. Sie wollen uns nur Angst einjagen. Diese Gewissheit hilft mir. Woraus der Boden besteht. Ich taste an meinem Hemdkragen herum.

In der Mitte des Innenhofs ist im Beton ein riesiges Loch. Nicht wenn alle hinter mir stehen und nur darauf warten. Das Haus. Ich werde gefahrlos unten ankommen. Ich treffe ihn an der Brust. Noch nie hat mich jemand in diesem T-Shirt gesehen. Darunter trage ich ein graues T-Shirt. Wenn ich jetzt nicht springe. Er sieht mich an. Ich blicke hinunter in das Loch. Es liegt eng an.

Meine Arme und Beine brennen. Ich falle auf etwas Hartes. Ich bin gerade von einem Dach gesprungen. Am Boden des Lochs ist ein Netz. Ein Netz. Ich schaue hoch und lache. Mein Herz klopft so schnell. Der Aufprall ist so stark. Er fasst mich am Arm. Dieser Jemand ist der junge Mann. Seine Augen liegen so tief. Ich packe die erstbesten und halte mich daran fest. Er hat eine schmale Oberlippe und eine volle Unterlippe. Seine Stimme ist tief und kehlig. Sie grinst mich an.

Alle lachen und johlen. Ich kann mich hier neu erfinden. Mit einem lauten Schrei. Der ganze Trupp ist stehen geblieben. Ich gehe davon aus. Als der Letzte von ihnen aus dem Lichtkegel taucht. Der ehemalige Ken vor mir bleibt abrupt stehen und ich renne prompt in ihn hinein. Verwirrt reibe ich mir die Nase. Ich bin die einzige Altruan. Dann gehen wir jetzt in die Grube.

Man muss wohl ziemlich tapfer sein. Four wendet sich zu uns und sagt: Toller Name. Wir folgen ihm schweigend. Seine Augen werden schmal und einen Moment lang schaut er sie einfach nur an.

Four macht sich auf den Weg zu dem finsteren Ende des Tunnels. In Fours Gesellschaft sollte man sich wohl besser vorsehen. Schmale Stege und Treppen aus Fels verbinden sie. Das Dach der Grube besteht aus Glas. Bestimmt sind wir mit dem Zug daran vorbeigefahren. Oder werden sie einfach weggeschickt. Leben sie nicht lange genug. Von vorn sieht Four eher brav aus. Bei der Erinnerung krampft sich mein Magen zusammen.

Angestrengt starre ich in die Dunkelheit und sehe. Aber das wilde Durcheinander bei den Ferox hat auch etwas Faszinierendes. Auf der linken Seite ist das Wasser ruhiger. Das ist schon vorgekommen und wird auch wieder vorkommen. Ich habe euch hiermit gewarnt. Geschirr klappert. Sie klatschen. Als wir eintreten. Der Raum dahinter ist so hell erleuchtet.

Mitten auf dem Tisch steht eine Platte mit Speisen. Ich setze mich zwischen Christina und Four. Ich zucke mit den Schultern. Ich nehme eines zwischen die Finger. Ein junger Mann kommt herein. Er wirkt noch so jung.

Aber das ist nicht der Grund. Jetzt ist es so leise. Es ist vielmehr sein kalter Blick. Sein Haar ist lang. Ich drehe mich um. Er hat derart viele Piercings im Gesicht. Four sagt: Was ist denn wichtig? Aber Eric schaut sich jetzt nicht mehr um. Ich will. Er trommelt mit den Fingern auf den Tisch. Aber die Art. Vielleicht sind sie Rivalen. Aber ist das wirklich denkbar? Mein Blick wandert zwischen Eric und Four hin und her.

Mein Vater behauptet immer. Deshalb solle man jenen Macht verleihen. Er ist kein Hund. Sofort entspanne ich mich wieder. Mir ist gar nicht aufgefallen. Ein Ferox am Nebentisch ruft Four zu sich und ich drehe mich zu Christina. Wegschauen bedeutet Unterwerfung. Sie zieht die Augenbrauen hoch. Aber er sagt nur: Was passiert. Entweder — oder. Hinschauen ist eine Kampfansage. Niemand hat gesagt. Christina geht stumm neben mir her. Am Ende eines Gangs brennt eine blaue Lampe.

Wir stellen uns im Kreis um ihn auf. Und auch zwischen den Initiationsphasen habt ihr etwas Freizeit. Wir nehmen die Initiation sehr ernst. Schon allein die Tatsache. Ich musste immer zuerst an meine Mitmenschen denken. Wie ihr feststellen werdet. Woher um alles in der Welt soll ich wissen. Sie muss wirklich lernen. Zu Hause konnte ich nie tun.

Wir dachten eigentlich. Und die sind schon jetzt viel besser als ihr. Schulterzuckend sagt er: Aber das bedeutet nicht. Deshalb gehe ich davon aus. Dann sagt Christina: Und lasst euch gesagt sein. Aus dem Augenwinkel sehe ich. Meine Chancen als Kleinste und noch dazu als Einzige von den Altruan stehen nicht gerade gut.

Ich werde Mitglied werden. Ich will es unbedingt. Ich habe noch nie mit Jungen im gleichen Zimmer geschlafen. Und wenn du es doch tust. Ich muss mich beruhigen. Es war immer still. Dort hatte ich mein eigenes Zimmer. Ich darf nicht weinen. Meine Augen brennen. Ich presse die Hand an den Mund. Alle anderen haben schon die Sachen angezogen. Es ist egal. Ich kann mich ab jetzt im Spiegel anschauen.

Bettfedern knarren. Er ist wirklich der Letzte. Stattdessen empfinde ich Abscheu. Es kommt vom Schlafplatz neben mir — von einem der Candor-Jungen. Warum kann er nicht einfach im Stillen weinen. Mit heruntergezogenen Mundwinkeln. Ich lasse die Hand sinken. Mit gerunzelter Stirn. Al schluchzt wieder. Ich muss schlucken. Es geht niemanden etwas an. Mein Problem ist wahrscheinlich eher. Vielleicht ist mein Problem gar nicht.

Ich vergrabe meinen Kopf im Kissen. Das Zweite. Ich bin noch ganz schlaftrunken. Wir werden eure Fortschritte messen und eure Leistungen in jedem dieser Abschnitte bewerten. Peter erstarrt mit aufgerissenem Mund. Also benimm dich auch entsprechend. Wenn ihr darauf vorbereitet seid. Er schafft es. Ich recke mich.

Der Knall ist so laut. Die Kugel hat den innersten Kreis getroffen. Ich ziehe am Abzug. Sie ist schwer. Keine Ahnung. Wenn ich schon die allererste Aufgabe nicht hinkriege. Ich bin entschlossen. Ich bin hellwach. Am Rand der Zielscheibe ist ein Einschussloch. Zufrieden lasse ich die Waffe sinken.

Ich schaue Will mit hochgezogenen Brauen an. Etwas beherrschen bedeutet Macht. Als Tori mich warnte. Auf dem Weg zum Speisesaal massiere ich sie. Ist da jemand? Und ich bin ja wirklich kein Mensch. Meine Mutter meint. Was ist los? Muss sie mich ausgerechnet jetzt daran erinnern? Das tun sie immer noch. Deshalb kehren sie auch alles unter den Tisch. Die Candor und die Altruan hassen sich nicht.

Einerseits warte ich darauf. Ich atme viel zu laut aus und drehe mich weg. Ich habe noch nicht sehr oft gesehen. Ich schaue ihnen dabei zu.

Sie hocken so dicht aufeinander. Will und Christina tauschen vielsagende Blicke aus. Als er seine Stirn runzelt. Ich tue so. Schaut mal. Genauso wenig. Alle kichern. Er ist riesig und die Holzdielen knarren und quietschen. Meine Lehrer in der Unterstufe haben auf solchen Tafeln geschrieben. Mir reicht vorerst der Gedanke daran. In der Mitte steht Four. Im Laufe des Trainings werde ich besser.

Als ich auf den Sandsack schlage. Die Tritte sind schwieriger. Wer nicht flink lernt. Er fixiert mich. Seine Finger sind lang.

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Four wandert zwischen uns hin und her und beobachtet uns. Als er vor mir stehen bleibt. Dann nimmt er seine Hand weg und geht weiter. Doch ich hatte keine Angst. Four ist ruhig und hat eine bemerkenswerte Selbstbeherrschung.

Dass ich ihr nicht mehr nachweine. Als wir auf die Grube zugehen. Das liegt daran. Geschweige denn Piercings mitten im Gesicht tragen. Statt zu antworten. In der Grube wimmelt es von Menschen. Bei dieser Vorstellung wird mir ganz schwindelig — was aber auch daran liegen kann.

Christina nimmt mir das Haarband ab. Wenn dir die Klamotten nicht gefallen. Es ist nicht weit. Es ist gar nicht. Mit der Spitze des Stifts zieht Christina meine Lider nach. Mein Herz klopft schneller. Dann nimmt Christina einen schwarzen Stift. Aber ich werde mir neue Gewohnheiten. Vorher waren meine Augen von einem matten Blau. Es ist so. Der Eyeliner macht daraus ein leuchtendes Blau.

Ich werde ein anderer Mensch werden. Und wenn meine Haare locker fallen. Beatrice war eine Person. Zu Hause haben meine Mutter und ich zweimal im Jahr neue Kleider geholt. Zum ersten Mal beunruhigt mich der Gedanke.

Wenn alle das Gleiche bekommen. Christina und ich rennen den schmalen Pfad hinunter zum Tattoo-Studio. Kleidung kostet beispielsweise einen Punkt. Dort sitzt Al schon auf einem Stuhl und ein kleiner.

Hier ist alles viel abwechslungsreicher. Ich vertreibe mir die Zeit. Sie schaffen eine freundliche. Das Bild eines Falken. Meistens bin ich hier. Hinter mir steht Tori. Jetzt musst du allein damit zurechtkommen. Ich kann jetzt nicht mit Tori hinter einer Ecke verschwinden. Du warst die Erste. Aber nicht hier und jetzt. Immerhin verstehe ich nun. Wenn sie jetzt nicht antworten will. Die Vogelzeichnung zieht mich wieder in ihren Bann.

Falls mein Leben hier allerdings so weitergeht. Sie trifft einen von meinen vielen schmerzenden Muskeln — ich habe heute Morgen mehr Muskeln. Neben meinem Namen steht nichts. Ich habe eine Gnadenfrist. Susan war enger mit Caleb befreundet als mit mir und Robert ist seiner Schwester stets auf Schritt und Tritt gefolgt. Ich hatte noch nie zuvor eine Freundin wie sie. Christina zeigt nacheinander auf Peter. Sie hat breite Schultern. Daneben steht: Drew und Molly. Drew ist kleiner als Peter und Molly.

Er hat rotblonde Haare. Dieser Kampf wird nicht lange dauern. Ich richte meine Aufmerksamkeit wieder auf Peter und seine Freunde. Ich mochte sie noch nie. Als ich ihn anschaue. Meine Beine fhlen sich so wacklig an, dass ich umgeknickt wre, wenn Tori mich nicht gesttzt htte. Ich schlage vor, du gehst jetzt nach Hause, sagt Tori. Du musst jetzt viel nachdenken, und da tut es dir sicher nicht gut, noch lnger zusammen mit den anderen zu warten.

Ich muss meinem Bruder Bescheid sagen. Keine Sorge, das bernehme ich. Ratlos reibe ich mir die Stirn. Beim Hinausgehen starre ich stur vor mich hin. Ich ertrage es nicht, Tori in die Augen zu sehen. Ich ertrage es nicht, an die Zeremonie der Bestimmung zu denken, die schon morgen stattfinden wird.

Eine Unbestimmte. Ich beschliee, nicht mit dem Bus zu fahren. Wenn ich frher als sonst nach Hause komme, merkt es mein Vater, wenn er am Abend das Hausprotokoll liest, und dann wird er eine Erklrung von mir verlangen.

Also gehe ich lieber zu Fu. Ich muss Caleb abpassen, ehe er unseren Eltern etwas erzhlt. Zum Glck ist Caleb verschwiegen. Ich laufe mitten auf der Strae, denn manchmal fahren die Busse haarscharf ber die Bordsteinkante, deshalb ist es so sicherer. Mittlerweile sind sie berflssig, weil es nur noch so wenige Autos gibt. Wir brauchen auch keine Ampeln, aber manche baumeln immer noch windschief ber der Strae und sehen aus, als wollten sie jeden Moment runterfallen.

Der Wiederaufbau geht langsam voran, die Stadt besteht aus einem Flickenteppich von neuen, gepflegten Husern und alten, verrottenden Gebuden. Die meisten der neueren Huser stehen entlang des Sumpflands, das vor langer Zeit einmal ein See war. Die Stadterneuerungsbehrde der Altruan, bei der meine Mutter arbeitet, ist fr den Groteil der Aufbauarbeiten verantwortlich.

Wenn ich von auen das Leben der Altruan betrachte, finde ich es wunderschn.

Wenn ich sehe, wie alle, die woanders zum Essen eingeladen sind, ungefragt beim Geschirrsplen helfen. Wenn ich sehe, wie Caleb Fremden hilft, ihre Einkufe zu tragen. Ich knnte mich immer wieder neu in dieses Leben verlieben. Doch wenn ich mich selbst so verhalten soll, gelingt es mir nicht. Ich fhle mich nie so, als kme mein Verhalten von ganzem Herzen. Aber wenn ich eine andere Fraktion whle, dann muss ich meine Familie verlassen.

Und zwar fr immer. Das Stadtviertel der Altruan grenzt an das Gebiet mit Bauruinen und verfallenen Gehsteigen, durch das ich nun laufe. Diese Stellen sind gefhrlich. Manchmal stinkt es so entsetzlich nach Abwasser und Unrat, dass ich mir die Nase zuhalten muss. Hier wohnen alle, die zu keiner Fraktion gehren. Weil sie die Initiation bei der von ihnen gewhlten Fraktion nicht bestanden haben, leben sie in Armut und verrichten die Arbeiten, die niemand sonst verrichten will.

Ihre Arbeit wird mit Kleidung und Essen entlohnt. Und trotzdem htten sie von beidem zu wenig, behauptet meine Mutter. An einer Ecke steht einer dieser bedauernswerten Fraktionslosen. Er starrt mich an und ich starre zurck. Ich kann nicht wegsehen. Entschuldige, spricht er mich an. Seine Stimme ist rau. Hast du etwas Essbares fr mich? Nein, denke ich kopfschttelnd. Es ist nicht richtig, sich vor diesem Mann zu frchten. Er braucht Hilfe, und die sollte ich ihm gewhren.

Mein Vater hat gesagt, ich solle fr Gelegenheiten wie diese immer etwas zu essen bei mir haben. Ich gebe dem Mann einen kleinen Beutel mit getrockneten Apfelschnitzen. Er lchelt mich an. Zwischen seinen Schneidezhnen klafft eine Lcke. Na, du hast aber schne Augen, sagt er. Schade, dass du sonst so unscheinbar bist. Mein Herz klopft wie verrckt. Ich will meine Hand wegziehen, aber er hlt mich nur umso fester.

Sein Atem riecht unangenehm faulig. Du bist ein bisschen zu jung, um ganz allein durch die Gegend zu streifen, Kleine, sagt er. Ich hre auf zu ziehen und stelle mich kerzengerade hin. Ich wei, dass ich jnger wirke, daran braucht er mich nicht zu erinnern. Ich bin lter, als ich aussehe, erklre ich. Ich bin sechzehn. Ist das ein Lcheln oder schneidet er eine Grimasse?

Dann ist heute ein besonderer Tag fr dich, was? Der Tag, bevor du dich entscheidest? Lassen Sie mich los, sage ich. In meinen Ohren summt es. Meine Stimme klingt entschlossen und streng ganz anders, als ich es erwartet htte.

Fast so, als wre es nicht meine eigene. Ich bin bereit. Ich wei, was ich tun werde. Ich stelle mir vor, wie ich ihm mit dem Ellbogen einen Sto versetze. Ich sehe den Beutel mit den Apfelschnitzen zu Boden fallen, hre schon meine Schritte, als ich davonrenne.

Ich bin bereit zu handeln. Kapitel Ein Blick auf die Uhr sagt mir, dass ich fnf Minuten frher als blich in unsere Strae einbiege. Die Uhr ist der einzige Schmuck, den die Altruan tragen drfen, und das auch nur, weil sie etwas Praktisches ist. Meine hat ein graues Armband und der Uhrendeckel ist aus Glas.

Wenn ich sie im richtigen Winkel halte, sehe ich ber dem Ziffernblatt mein Spiegelbild. Die Huser in unserer Strae sehen alle gleich aus. In den Vorgrten wchst Hirse, die schmucklosen Briefksten bestehen aus Metall. Manchen mag das trist vorkommen, aber auf mich wirkt diese Einfachheit beruhigend. Es ist ja nicht so, dass wir etwas Besonderes nicht zu schtzen wssten, wie die anderen Fraktionen manchmal behaupten.

Alles unsere Huser, unsere Kleider, die Art, wie wir unsere Haare tragen soll uns helfen, uns selbst zu vergessen und uns vor Eitelkeit, Gier und Neid zu bewahren, alles drei Spielarten der Selbstsucht. Wenn wir wenig haben und wenig wollen, dann sind wir alle gleich und mssen niemanden beneiden. Ich gebe mir redlich Mhe, genau so zu sein. Es dauert nicht lange.

Nach kaum einer Minute sehe ich grau gekleidete Gestalten die Strae entlangkommen. Ich hre sie lachen. In der Schule versuchen wir, keine Aufmerksamkeit zu erregen, aber sobald wir zu Hause sind, fangen wir an zu scherzen und zu necken.

Was nicht heit, dass mein Hang zum Sarkasmus gerne gesehen wird. Sarkasmus richtet sich immer gegen andere. Vermutlich ist es also wirklich besser, dass meine Fraktion mich dazu anhlt, meine Zunge im Zaum zu halten. Ja, vielleicht muss ich meine Familie gar nicht verlassen. Wenn ich mich richtig anstrenge, selbstlos zu sein, vielleicht werde ich es dann auch. Was ist passiert? Ist alles in Ordnung mit dir? Mir gehts gut. Er ist mit Susan und ihrem Bruder Robert gekommen.

Susan wirft mir einen merkwrdigen Blick zu, als wre ich auf einmal eine andere Person als noch heute Morgen. Achselzuckend sage ich: Mir ist nach dem Test schlecht geworden. Lag sicher an der Flssigkeit, die wir trinken mussten. Aber jetzt gehts mir schon besser. Ich versuche, berzeugend zu lcheln. Bei Susan und Robert scheine ich damit Erfolg zu haben, denn sie machen nicht lnger den Eindruck, als sorgten sie sich um meinen Geisteszustand. Aber Caleb sieht mich aus zusammengekniffenen Augen an, so wie er es immer tut, wenn er jemanden in Verdacht hat, nicht die Wahrheit zu sagen.

Es ist mir eigentlich egal, wie Susan und Robert von der Schule nach Hause kommen, aber ich will das Thema wechseln. Vater muss heute lnger arbeiten, antwortet Susan. Auerdem mchte er, dass wir vor der morgigen Zeremonie noch einmal in uns gehen.

Als sie von der Zeremonie spricht, macht mein Herz einen Satz. Du kannst spter gerne vorbeikommen, wenn du magst, sagt Caleb hflich. Vielen Dank, sagt Susan und schenkt Caleb ein Lcheln.

Robert zieht die Augenbrauen hoch und sieht mich, wie so oft in letzter Zeit, vielsagend an. Caleb blickt Susan gedankenverloren hinterher, als sie weggeht. Ich packe ihn am Arm und rttle ihn aus seiner Versunkenheit. Dann zerre ich ihn ins Haus und schliee die Tr hinter uns. Caleb sieht mich an. Fragend zieht er seine dunklen, geraden Augenbrauen zusammen. Wenn er die Stirn so in Falten legt, hnelt er eher meiner Mutter als meinem Vater. In diesem Moment sehe ich ihn vor mir, wie er das gleiche Leben fhrt wie mein Vater: wie er bei den Altruan bleibt, einen Beruf lebt, Susan heiratet, mit ihr eine Familie grndet.

Er wird ein wunderschnes, erflltes Leben fhren. Nur ich werde dann vielleicht nicht da sein. Die Wahrheit ist, dass ich nicht darber sprechen darf. Und du darfst mich nicht danach fragen. Stndig brichst du irgendwelche Regeln, nur diese eine nicht? Und das bei etwas so Bedeutsamem?

Caleb runzelt die Stirn und fngt an auf seiner Lippe zu kauen. Trotz seines vorwurfsvollen Untertons habe ich das Gefhl, als wolle er mir nicht nur einfach etwas entlocken, als wolle er wirklich meine ehrliche Antwort hren. Und was ist mit dir? Wie ist dein Test ausgegangen? Wir blicken uns an. Aber ich wei genau, was ich da hre. Es klingt, als riefen mich die Ferox zu sich. Erzhl bitte nicht den Eltern, was passiert ist, okay?

Caleb sieht mich forschend an, dann nickt er. Ich mchte nach oben gehen und mich hinlegen. Der Test, der Fumarsch, das Zusammentreffen mit dem fraktionslosen Mann haben mich erschpft. Deshalb bin ich jetzt an der Reihe. Ich hole tief Luft, gehe in die Kche und fange mit dem Kochen an. Bei so viel Hilfsbereitschaft muss ich die Zhne zusammenbeien.

Er hilft bei allem. Seine natrliche Gte, seine angeborene Selbstlosigkeit irritieren mich immer wieder. Wortlos machen Caleb und ich uns an die Arbeit. Ich stelle die Erbsen auf die Herdplatte und er taut vier Hhnchenstcke auf. Meistens essen wir Tiefgekhltes oder Konserven, denn die Bauernhfe sind sehr weit weg.

Meine Mutter hat mir erzhlt, dass die Menschen frher keine genetisch erzeugten Lebensmittel gekauft haben. Sie lehnten es als unnatrlich ab. Heutzutage bleibt uns gar nichts anderes brig. Als meine Eltern nach Hause kommen, ist das Essen fertig und der Tisch gedeckt. Andere Leute halten ihn fr einen rechthaberischen Menschen um nicht zu sagen herrisch , aber er hat auch eine liebevolle Seite. Ich bemhe mich, nur seine guten Seiten zu sehen, ich bemhe mich wirklich.

Wie war der Test? Ich schtte die Erbsen in eine Schssel. Gut, antworte ich. Ich bin kein Candor, so viel steht fest. Lgen gehen mir viel zu leicht ber die Lippen.

Ich habe gehrt, dass es wegen eines Tests Aufregung gab, sagt meine Mutter. Wie mein Vater arbeitet auch sie fr die Regierung, sie ist fr Stadterneuerungsprojekte zustndig, hat aber auch die Freiwilligen fr die Eignungstests angeworben. Ach ja? Ich wei nicht viel darber, aber meine Freundin Erin hat mir erzhlt, dass bei einem der Tests etwas schiefgegangen ist, deshalb musste das Ergebnis mndlich bermittelt werden. Meine Mutter legt eine Serviette neben jedes Gedeck.

Anscheinend ist dem Kandidaten schlecht geworden und man hat ihn vorzeitig nach Hause geschickt. Achselzuckend fgt meine Mutter hinzu: Ich hoffe, es geht dem Betreffenden wieder gut.

Habt ihr beiden davon gehrt? Nein, beantwortet Caleb lchelnd Mutters Frage. Wir setzen uns. Bei Tisch reichen wir das Essen immer dem weiter, der rechts von uns sitzt, keiner isst, ehe sich nicht alle bedient haben. Nicht alle Altruan sind religis, aber mein Vater mahnt uns, wir sollten diese Unterschiede nicht beachten sie wrden uns nur voneinander trennen. Ob und was ich glauben soll, wei ich nicht.

So, sagt meine Mutter zu meinem Vater.

Jetzt erzhl es mir. Ich starre auf ihre verschrnkten Finger. Meine Eltern lieben sich, aber sie zeigen ihre Zuneigung nur selten vor uns. Sie haben uns gelehrt, dass krperlicher Kontakt sehr machtvoll sein kann, deshalb vermeide ich Berhrungen, so gut es geht.

Sag mir, was dich beunruhigt, fordert sie ihn auf. Ich starre auf meinen Teller. Das untrgliche Gespr meiner Mutter berrascht mich oft, aber diesmal versetzt es mir einen Stich. Ich war so sehr mit mir selbst beschftigt, dass ich die gefurchte Stirn meines Vaters und seine niedergeschlagene Haltung gar nicht bemerkt habe. Ich hatte einen harten Tag, seufzt er. Ich habe kein Recht, das von mir zu behaupten.

Marcus arbeitet mit meinem Vater zusammen; sie gehren beide zu den politischen Anfhrern. Die Stadt wird von einem Rat regiert, der aus fnfzig Leuten besteht, es sind ausschlielich Altruan, denn unsere Fraktion gilt als unbestechlich.

Die Ratsvorsteher werden aufgrund ihres unbescholtenen Charakters, ihrer sittlichen Standhaftigkeit und ihrer Fhrungsstrke ausgewhlt. Zu Themen, die sie betreffen, knnen sich in den politischen Versammlungen natrlich auch Mitglieder anderer Fraktionen zu Wort melden, aber die letzte Entscheidung trifft stets der Rat. So ist es seit dem Groen Frieden, in dessen Folge sich die Fraktionen gebildet haben. Meiner Ansicht nach funktioniert dieses System nur deshalb so gut, weil wir Angst vor dem haben, was uns drohen wrde, wenn es dieses System nicht gbe nmlich Krieg.

Geht es um den Bericht, den Jeanine Matthews verfasst hat? Jeanine Matthews ist in den Versammlungen die einzige Vertreterin der Ken, sie wurde wegen ihres besonders hohen Intelligenzquotienten ausgewhlt. Mein Vater beschwert sich oft ber sie. Ich schaue auf. Ein Bericht? Wir drfen beim Essen nicht sprechen, es sei denn, unsere Eltern stellen uns eine Frage, und das tun sie fr gewhnlich nicht.

Zuzuhren sei unser Geschenk an die Eltern, sagt mein Vater. Und nach dem Essen, im Familienzimmer, hren sie dann uns zu. Ja, erwidert mein Vater. Seine Augen werden schmal. Diese herrische, selbstgerechte Er hlt inne und ruspert sich.

Tut mir leid. Aber sie hat doch tatschlich einen Bericht geschrieben, in dem sie Marcus persnlich angreift. Was wirft sie ihm denn vor? Beatrice, sagt Caleb ruhig. Ich mag es nicht, wenn man mich rgt.

Besonders dann nicht, wenn die Rge von meinem Bruder kommt. Zu meiner berraschung beantwortet Vater meine Frage. In dem Bericht steht, dass seine Gewaltttigkeit und Grausamkeit der Grund dafr gewesen seien, dass sein Sohn zu den Ferox gewechselt ist, statt bei den Altruan zu bleiben. Nur wenige, die von den Altruan abstammen, verlassen diese Fraktion.

Diejenigen, die es dennoch tun, bleiben uns fr immer im Gedchtnis. Marcus war niedergeschmettert. Ich bin diesem Tobias nie begegnet. Er hat nur selten an Gemeinschaftsveranstaltungen teilgenommen, und wenn Marcus zu uns zum Essen kam, war er auch nie dabei. Mein Vater hat sich oft darber gewundert, aber jetzt spielt es keine Rolle mehr. Der arme Mann. Muss man ihn auch noch stndig an seinen schlimmen Verlust erinnern? Du meinst an den Verrat seines Sohnes? Aber eigentlich ist das keine groe berraschung.

Schon seit Monaten bereiten uns die Ken mit ihren Berichten nichts als rger. Und das ist noch lngst nicht alles. Ich sollte jetzt still sein, aber ich kann nicht anders. Warum machen die so etwas?

Weshalb hrst du nicht einfach deinem Vater zu, Beatrice? Es klingt wie ein Vorschlag, nicht wie ein Befehl. Ich schaue ber den Tisch zu Caleb, der mich missbilligend anblickt. Verlegen starre ich auf meine Erbsen. Ich wei nicht, ob ich dieses Leben mit seinen vielen Pflichten und Regeln noch lnger ertragen kann. Ich bin nicht gut genug dafr. Ich werde dir den Grund nennen, sagt mein Vater.

Sie tun es, weil wir etwas haben, um das sie uns beneiden. Wir sollten dankbar sein, dass wir es besser wissen. Die Ken kommen fr mich nicht infrage, obwohl meine Testergebnisse diese Mglichkeit nicht ausschlieen. Immerhin bin ich die Tochter meines Vaters. Nach dem Essen splen meine Eltern das Geschirr. Sie lassen sich dabei nicht einmal von Caleb helfen, denn heute Abend sollen wir uns mit uns selbst beschftigen.

Statt uns im Familienzimmer zu versammeln, sollen wir in Ruhe ber unsere Testergebnisse nachdenken. Meine Eltern knnten mir vielleicht bei meiner Entscheidung helfen, wenn ich mit ihnen ber mein Ergebnis sprechen drfte.

Caleb und ich steigen die Treppe hinauf. Bevor jeder in sein eigenes Schlafzimmer geht, legt er mir die Hand auf die Schulter und hlt mich zurck. Beatrice, sagt er und sieht mich ernst an. Wir sollten an unsere Familie denken. Er klingt angespannt. Aber aber wir mssen auch an uns denken. Verwundert sehe ich ihn an. Ich habe noch nie erlebt, dass er an sich gedacht hat, habe noch nie gehrt, dass ihm etwas anderes wichtiger wre als Selbstlosigkeit. Seine Bemerkung verblfft mich dermaen, dass ich nur das erwidere, was man von mir erwartet.

Caleb lchelt matt. Tatschlich nicht? Er drckt meine Schulter und geht in sein Zimmer. Ich wnschte, ich knnte ihm sagen, dass wir das Gleiche durchmachen. Ich wnschte, ich knnte mit ihm sprechen, wie ich will, und nicht, wie ich soll. Aber der Gedanke, ihm mein Gefhl der Hilflosigkeit zu offenbaren, ist fast unertrglich, deshalb wende ich mich ab.

Als ich meine Zimmertr hinter mir schliee, denke ich pltzlich, dass die Wahl vielleicht gar nicht so schwer ist. Morgen werden beide Eigenschaften Selbstlosigkeit und Mut gegeneinander antreten, morgen kann nur eine den Sieg davontragen. Und vielleicht bedeutet ja allein meine Entscheidung fr eine dieser beiden Eigenschaften, dass ich wirklich zu der Fraktion gehre, deren hauptschliche Tugend sie ist. Kapitel Der Bus, mit dem wir zur Zeremonie der Bestimmung fahren, ist voller grau gekleideter Menschen.

Durch die Wolken dringt eine fahle Sonne wie das Ende einer angebrannten Zigarette. Ich werde niemals rauchen rauchen ist eitel , aber als wir aus dem Bus aussteigen, stehen ein paar Candor da und ziehen an ihren Zigaretten. Ich muss den Kopf in den Nacken legen, wenn ich die Spitze der Zentrale sehen will, doch heute ist ein Teil des Gebudes von den Wolken verborgen.

Die beiden Lichter auf seinem Dach sehe ich sogar vom Fenster meines Schlafzimmers. Ich steige hinter meinen Eltern aus dem Bus. Caleb wirkt vllig gelassen. Das wre ich auch, wenn ich wsste, was ich tun soll. Stattdessen habe ich das beklemmende Gefhl, dass mir das Herz gleich aus der Brust springt. Ich fasse Calebs Arm, um mich daran festzuhalten, whrend wir die Eingangsstufen hinaufgehen.

Der Fahrstuhl ist berfllt, weshalb mein Vater freiwillig einer Gruppe von Amite seinen Platz abgibt und stattdessen die Treppe nimmt. Wir folgen ihm ohne Widerspruch und geben den anderen aus unserer Fraktion damit ein Beispiel. Ich passe mich dem Tempo der anderen an.

Die gleichfrmigen Schritte und die Uniformitt der Menschen um mich herum gaukeln mir vor, ich knnte mich fr diese Fraktion entscheiden, mich der bienengleichen Disziplin der Altruan unterordnen und stets nur an andere denken.

Aber dann werden meine Beine schwer, ich ringe nach Luft, und schon wieder kreisen meine Gedanken nur um mich selbst. Wir mssen zwanzig Stockwerke hinauf, um zur Zeremonie der Bestimmung zu gelangen. Im zwanzigsten Stockwerk angekommen, bleibt mein Vater wie ein Wchter stehen und hlt die Tr auf, whrend die Altruan in einer langen Reihe an ihm vorbeigehen.

Der Raum ist in konzentrische Kreise aufgeteilt. An den Wnden stehen die Sechzehnjhrigen. Noch sind wir keine offiziellen Mitglieder einer Fraktion. Unsere heutige Entscheidung macht uns zu Initianten, und erst wenn wir die Initiation abgeschlossen haben, gelten wir als vollwertige Mitglieder.

Nach unseren Nachnamen geordnet, die wir heute vielleicht zum letzten Mal tragen, stellen wir uns in alphabetischer Reihenfolge auf. Sie sind in fnf Abschnitte unterteilt, ein Abschnitt fr jede Fraktion. Nicht alle Mitglieder einer Fraktion nehmen an der Zeremonie teil, aber es sind so viele, dass der Saal voll ist. Jedes Jahr ist eine andere Fraktion fr die Zeremonie verantwortlich. In diesem Jahr sind es die Altruan. Marcus wird die Erffnungsrede halten und die Namen in umgekehrter alphabetischer Reihenfolge vorlesen.

Caleb ist also vor mir dran. Im innersten Kreis stehen fnf Metallschalen. Sie sind so gro, dass ich ganz hineinpassen wrde, wenn ich mich zusammenrolle. Wenn Marcus meinen Namen aufruft, werde ich wortlos in die Mitte der drei Kreise gehen. Er wird mir ein Messer geben. Damit werde ich mir in die Hand schneiden und mein Blut in die Schale der Fraktion tropfen lassen, fr die ich mich entscheide. Mein Blut, das auf Steine fllt.

Mein Vater ksst mich auf die Stirn und klopft Caleb grinsend auf die Schulter. Bis spter, mein Sohn, sagt er gut gelaunt.

Er hat nicht die Spur eines Zweifels. Ich beie die Zhne zusammen und starre an die Decke, wo Kugellampen ein blaues Licht ausstrahlen. Meine Mutter umarmt mich ungewhnlich lang, sie hlt mich selbst dann noch fest, als ich meine Hnde sinken lasse.

Veronica Roth - Die Bestimmung

Ehe sie mich freigibt, flstert sie mir ins Ohr: Ich liebe dich, egal, was passiert. Verwirrt sehe ich zu, wie sie weggeht. Sie ahnt, was ich vorhabe.

Sie wei es, sonst htte sie das nicht gesagt. Caleb nimmt meine Hand und drckt sie so fest, dass es wehtut, aber ich wehre mich nicht dagegen.

Das letzte Mal hielten wir uns an den Hnden, als mein Onkel begraben wurde und mein Vater weinte. Genau wie damals braucht jetzt jeder von uns die Kraft des anderen.

Ich msste eigentlich die Ferox beobachten, um so viel wie mglich ber sie zu erfahren, aber ich sehe nur die Lampen ber mir. Ich versuche, mich selbst in ihrem blauen Licht zu vergessen. Marcus steht auf einem Podium, das zwischen den Ken und den Ferox aufgebaut ist, und ruspert sich ins Mikrofon. Willkommen, sagt er. Willkommen zur Zeremonie der Bestimmung. Willkommen zu dem Ereignis, mit dem wir die demokratischen Grundstze unserer Vorfahren ehren, die uns lehren, dass jeder Mensch das Recht hat, fr sich selbst den Weg zu whlen, den er beschreiten will.

Genauer gesagt, einen von fnf vorgegebenen Wegen, denke ich im Stillen. Unsere Schutzbefohlenen sind jetzt sechzehn Jahre alt. Sie stehen an der Schwelle zum Erwachsensein, und nun liegt es an ihnen zu entscheiden, wie sie weiterleben wollen. Marcus spricht feierlich und betont jedes einzelne Wort. Vor vielen Jahrzehnten haben unsere Vorfahren erkannt, dass nicht politische Lehren, religise berzeugungen, Rasse oder Nationalitten fr die Kriege in der Welt verantwortlich sind.

Sie erkannten, dass den Menschen vielmehr etwas Grundstzliches fehlt der Widerstand gegen das Bse, in welcher Gestalt auch immer es auftreten mag. Meine Augen wandern zu den fnf Metallschalen. Woran glaube ich? Ich wei es nicht, ich wei es nicht, ich wei es nicht. Die Amite lcheln einander zu. Sie kleiden sich leger in Rot oder Gelb. Jedes Mal, wenn ich sie sehe, wirken sie freundlich, liebevoll und frei.

Aber es ist mir nie in den Sinn gekommen, mich ihnen anzuschlieen. Jene, die die Unwissenheit dafr verantwortlich machten, grndeten Ken, die Fraktion der Gelehrten.

Ken auszuschlieen, ist das Einzige, was mir leichtfllt. Candor habe ich noch nie gemocht. Diejenigen, die den Egoismus dafr verantwortlich machten, schufen Altruan, die Fraktion der Selbstlosen. Auch ich mache den Egoismus dafr verantwortlich, ja das tue ich wirklich.

Und jene, die der Feigheit die Schuld gaben, wurden Ferox, die Furchtlosen. Aber ich bin nicht selbstlos genug. Sechzehn Jahre lang habe ich es versucht, aber es reicht nicht. Meine Beine werden weich, alles Leben entweicht aus ihnen, ich frage mich, wie ich einen Fu vor den anderen setzen soll, wenn ich aufgerufen werde. Altruan stellt die uneigenntzigen Fhrer unserer Regierung, Candor die vertrauenswrdigen und vernnftigen Kenner des Rechts.

Ferox schlielich sorgt dafr, dass wir vor Gefahren von auen und innen sicher sind. Doch der Einfluss der Fraktionen ist nicht allein darauf beschrnkt. Sie geben einander viel mehr, als sich in so wenigen Worten sagen lsst. Die Fraktion gibt unserem Leben einen Sinn und eine Richtung.

Zuerst die Fraktion, dann die Familie. Kann das wirklich gut und richtig sein? Ohne unsere Fraktion knnten wir nicht berleben, fgt Marcus noch hinzu. Das Schweigen, das auf seine Rede folgt, lastet schwerer als jede andere Form der Stille. Es bringt unsere grte Angst zum Ausdruck. Grer noch als die Furcht vor dem Tod ist die Angst, fraktionslos zu sein.

Deshalb ist der heutige Tag ein Freudentag, fhrt Marcus fort. Es ist der Tag, an dem wir unsere neuen Initianten begren, die mit uns gemeinsam eine bessere Gesellschaft und eine bessere Welt errichten werden. Ich gebe mir Mhe, ganz ruhig zu stehen, denn wenn ich die Knie aneinanderdrcke und mich ganz starr und steif mache, zittere ich nicht. Marcus liest die ersten Namen vor, aber ich kann keine Silbe von der anderen unterscheiden.

Wie soll ich da wissen, wann er mich aufruft? Einer nach dem anderen treten die Sechzehnjhrigen aus der Warteschlange heraus und gehen in die Mitte des Raums.

Das erste Mdchen, das sich entscheiden muss, whlt Amite, die Fraktion, aus der sie stammt. Ich sehe, wie ihre Blutstropfen auf die Erde in der Schale fallen, dann stellt sie sich hinter die Sthle ihrer Fraktion. Ich kenne die meisten, aber ich bezweifle, dass sie mich kennen. James Tucker, ruft Marcus auf. Er streckt die Arme vor, aber er fngt sich wieder und strzt nicht. Er wird rot und beeilt sich weiterzugehen. Als er in der Mitte steht, gleitet sein Blick von der Schale der Ferox zur Schale der Candor von den gelbroten Flammen, die mit jeder Sekunde hher auflodern, hin zum Glas, in dem sich das blaue Licht widerspiegelt.

Marcus reicht ihm das Messer. James holt tief Luft ich sehe, wie sich sein Brustkorb hebt , und als er ausatmet, nimmt er das Messer. Sein Blut tropft auf das Glas. Er ist der Erste, der sich fr eine andere Fraktion entscheidet. Der erste Wechsel. Unter den Ferox erhebt sich emprtes Gemurmel, aber ich halte den Kopf gesenkt und achte nicht darauf. Von jetzt an werden sie ihn als Verrter behandeln.

Seine Ferox-Familie wird ihn in eineinhalb Wochen am Besuchertag in seiner neuen Fraktion besuchen knnen, aber sie werden nicht hingehen, weil er sie im Stich gelassen hat. Sein Fehlen wird durch ihre Flure geistern, und er wird eine Lcke hinterlassen, die sie nicht fllen knnen.

Menschen knnen die Leere nicht lange ertragen. Caleb Prior, ruft Marcus. Caleb drckt mir ein letztes Mal die Hand und setzt sich in Bewegung. Im Weggehen wirft er mir einen langen Blick ber die Schulter zu. Ich sehe, wie seine Fe auf die Mitte des Raums zusteuern, seine Hnde sind ruhig, als er das Messer von Marcus entgegennimmt.

Geschickt schneidet er sich in die Hand. Dann steht er da, das Blut sammelt sich in seiner hohlen Hand, er nagt an seiner Unterlippe, wie so oft. Er atmet aus.

Er atmet ein. Und dann hlt er seine Hand ber die Schale der Ken. Sein Blut tropft in das Wasser und frbt es noch eine Spur rter. Ich kann keinen klaren Gedanken fassen. Ausgerechnet mein Bruder, mein selbstloser Bruder, ausgerechnet er wechselt zu einer anderen Fraktion?

Mein Bruder, wie geschaffen fr die Altruan, wird ein Ken? Als ich die Augen schliee, sehe ich den Bcherstapel auf Calebs Schreibtisch vor mir, sehe, wie er seine zitternden Hnde nach dem Eignungstest an den Beinen abwischt. Gestern noch hat er mir gesagt, man msse auch an sich selbst denken. Wieso habe ich nicht gemerkt, dass er sich diesen Rat auch selbst gab?

Ich schaue zu den Ken hinber sie lcheln selbstgefllig und knuffen sich mit den Ellenbogen. Wenn ich bitten darf , sagt Marcus, aber die Menge hrt nicht auf ihn. Dann ruft er laut: Ruhe, bitte. Im Raum wird es still, bis auf ein seltsames Klingeln, das ich nicht zuordnen kann. Dann hre ich meinen Namen. Ein Schaudern durchluft mich und mein Krper setzt sich wie von selbst in Bewegung. Auf halbem Weg zu den Schalen bin ich sicher, dass ich die Altruan whlen werde.

Ich sehe alles klar vor mir. Mglicherweise werde ich auch dann nicht gut genug sein, aber mit Sicherheit besser als heute. Das Klingeln. Erst jetzt fllt mir auf, dass es nur in meinen Ohren ist. Ich blicke zu Caleb hinber, der hinter seiner neuen Fraktion steht. Er erwidert meinen Blick und nickt fast unmerklich, als wisse er genau, was mir gerade durch den Kopf geht, und als wolle er mich darin bestrken.

Meine Schritte stocken. Wenn selbst Caleb sich nicht fr die Altruan entschieden hat, wie kann ich mich dann fr sie entscheiden? Aber habe ich denn berhaupt eine Wahl, jetzt, da er uns verlassen hat und ich die Einzige bin, die noch brig ist?

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